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BÜHNE PATHOS SINNLICHKEIT. HÄNDEL IN ROM

„ BÜHNE PATHOS SINNLICHKEIT“ 
DIE BEGEGNUNG VON KUNST UND MUSIK IM BAROCKEN ROM

 

Termin:  noch offen

Bereichern Sie Ihre Romreise im Frühling 2021 mit einem ganz besonderen Erlebnis und nehmen an einem Wochenendkurs teil. Zwei Spaziergänge durch das „barocke Rom“. Architektur, bildende Kunst und Musik im Wechselspiel von Sehen, Hören und Verstehen.

In jeweils vierstündigen Spazier­gängen erleben wir ausgewählte barocke Meisterwerke der Kunst. Die dazu in Beziehung gesetzten Musikbeispiele zeigen die spannenden Entsprechungen des damals in Italien entstandenen neuen Stils in Kunst und Musik auf.

 

Der Barock wurde in der ersten Hälfte des 17. Jh. in Rom geboren. Unter drei bedeutenden Päpsten verwandelten Bernini, Borromini u.a. das architektonische Stadtbild in grandiose barocke Theaterbühnen. Kirchen und Oratorien wurden zu ´teatri sacri´ und der universelle Machtanspruch des Papsttums im wahrsten Sinne in Szene gesetzt.

Ebenso von Italien ausgehend verbreiteten sich die epochalen Neuerungen des musikalischen Barock in ganz Europa. In Italien entstanden die Oper, das Concerto, das Oratorium. Musiker aus ganz Europa pilgerten nach Süden um die „Seconda Prattica“, den dramatischen Stil in der Musik zu erlernen.


Spaziergang I, Samstag  9.30 Uhr mit Pause bis 14:00 Uhr

In den Barockkirchen der Protagonisten Bernini und Borromini auf dem Quirinal erleben wir sinnlich spürbar ihre unterschiedlichen Stile. Musik aus Händels römischen Jahren wird uns in der Kirche Aracoeli und den damaligen “Musiksalons” wie z.B. dem Palazzo della Cancelleria hörend und erklärend nahegebracht. In der Jesuitenkirche Sant´Ignazio, dem großen barocken geistlichen Festsaal, der mit Illusionen spielt, hören und verstehen wir, wie musikalische Illusionskunst aufzufassen ist.

Auf der Piazza Sant´ Ignazio besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Lunch

 

Spaziergang II, Sonntag 9.30 Uhr mit Pause bis 14 Uhr

Der Spaziergang führt von der Piazza del Popolo zur Piazza di Spagna, zwei grandiose Bühneninszenierungen! In der Kirche Luigi dei Francesi lassen sich die berühmten Gemälde Caravaggios auf geniale Weise mit der Musik verbinden. Vor dem ehemaligen Teatro Capranica hören wir virtuose Opernmusik der berühmten Kastraten des 18. Jahrhunderts. Höhepunkt werden Borrominis Kirche Sant´Ivo, Berninis Piazza Navona und die Engelsbrücke sein. Wir verstehen die Musik der „Römischen Schule“ und der großen opernhaften Oratorien.

In der Nähe besteht Möglichkeit zu einem gemeinsamen Lunch

 

 

Waldrudis

Waldrudis Hoffmann, Kunsthistorikerin, führt uns zu den Schauplätzen des barocken Rom. An Beispielen bühnenreifer Architektur, Skulptur und Malerei erleben und verstehen wir, wie Bernini, Borromini und Caravaggio in ihrem experimentellen Schaffen uns immer wieder auf neue Weise sinnlich und intellektuell einnehmen und begeistern.

 

Barbara

 

Barbara Pfeffer, Dozentin für Gesang an der Folkwang Universität der Künste in Essen und studierte Musikhistorikerin, wird uns anhand von Musik­beispielen und Musikanalysen verstehen lassen, wie sich bildende Künste und Musik im Ausdruck ihrer gemeinsamen Ideen begegnen und verstärken

 

Allgemeine Informationen
Gruppengröße: 8 Personen

Gebühren
250 Euro pro Person; 100 Euro Anzahlung bei Anmeldung

Eigenständige Leistungen der Teilnehmer
Anreise; Hotel; Mittag- und Abendessen

Anmeldung und Kontakt

Waldrudis Hoffmann
Tel: 0039-3391419145
Mail: hoffmann@romschuledessehens.com
Web: www.romschuledessehens.com/kunst-musik/

Barbara Pfeffer
Tel: 0178-8488000
Mail: mail@barbarapfeffer.de
Web: www.barbarapfeffer.de