
Relief mit klassischem Motiv 18x30-100cm
Unter dieser Bezeichnung führe ich eine eigene Werkstatt, in der ich seit 20 Jahren mit großer Freude meiner handwerklichen Arbeit nachgehe.
In meinen ersten römischen Jahren ab 1989 bildete ich mich als Restauratorin aus, vor allem im Studio von Prof. Sergio Lancioni, Restaurator für Gemälde am ICR; für die theoretischen Grundlagen absolvierte ich Kurse am ICCROM.
Bis 1995 arbeitete ich außer für zahlreiche private Auftraggeber mit verschiedenen anerkannten Restaurierungswerkstätten; in den Bereichen der Wandmalerei vor allem mit Nikos Vakalis, u.a. in der Franziskanerkirche San Lorenzo a Borgo Cerreto (PG); an Gemälden mit der‚ Società Tecnicon’; am Stein mit Antonio Rava im Castello Farnese in Valentano (VT). Meine wohl aufregendste Erfahrung war die Mitarbeit bei der Restaurierung der Fassade von Santa Maria del Popolo in Rom.
Parallel dazu arbeitete ich seit 1991 für mehr als 10 Jahre mit dem Künstler Carlo Guarienti.
In seiner faszinierenden ’bottega’ ging ich ihm vor allem bei den vielseitigen und komplexen Vorbereitungen seiner Gemälde und Skulpturen zur Hand.
Anregungen und Aufträge von Carlo Guarienti führten mich bald dazu, selbst Kunstobjekte nach klassischen Vorlagen in Marmorguß herzustellen, eine Arbeit, die ich bis heute mache. Besondere Mühe verwende ich dabei auf die Oberflächenbehandlung und bearbeite sie solange, bis sie Steincharakter und eine möglichst natürlich aussehende Patina aufweist.
Zeitspuren jeder Art bleiben bewusst erhalten, weshalb die Objekte keineswegs ‚perfekt’ aussehen, was für den Kenner den eigentlich Reiz ausmacht.
Friese mit klassischen Motiven können dann zu Kaminrahmungen zusammengesetzt werden oder auch nur als Wanddekoration dienen.
Die kleineren Objekte wie Köpfe auf Basen von naturbelassenem Marmor oder Travertin und die verschiedenen Reliefs mit antiken Motiven sind auf besondere Weise geeignet, moderne Wohnambiente zu beseelen.
Sie sind eine wahre‚ Memoria’ der antiken römischen Vergangenheit.
Gerade durch diesen Kontrast kommt es zu einem lebendigen Dialog zwischen den zeitlosen klassischen und den wechselnden modernen Formen.









