„BÜHNE PATHOS SINNLICHKEIT“
21.-22. September 2019


„BÜHNE PATHOS SINNLICHKEIT“

DIE BEGEGNUNG VON KUNST UND MUSIK IM BAROCKEN ROM

 

Termin 2019

Wochenende 21./22. September

Bauen Sie in Ihre Italienreise im September doch einmal ein ganz besonderes Erlebnis ein: Zwei Spaziergänge durch das „barocke Rom“. Architektur, bildende Kunst und Musik im Wechselspiel sehen, hören und verstehen.

 

In jeweils vierstündigen Spazier­gängen erleben wir vor barocken Meisterwerken die neue Kunst der Gegenreformation. Die dazu in Beziehung gesetzten Musikbeispiele zeigen die spannenden Entsprechungen der damals in Italien entstandenen neuen Stile auf.

 

Spaziergang I, Samstag 9.30 Uhr mit Pause bis 14:00 Uhr

Auf dem Quirinal präsentieren sich die Barockprotagonisten Bernini und Borromini in ganz unterschiedlichen Ausdrucksformen. Santa Maria in Aracoeli und die “Musiksalons” Palazzo della Cancelleria und Palazzo Valentini erinnern an Händels Romaufenthalt. Sant´Ignazio als wahrer barocker geistlicher Festsaal lässt uns Monteverdi hören…

Auf der Piazza Sant´ Ignazio besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Lunch

 

  Spaziergang II, Sonntag 9.30 Uhr mit Pause bis 14 Uhr

Piazza del Popolo und Piazza di Spagna sind keine Plätze, sondern Bühneninszenierungen. Palazzo Capranica erzählt vom virtuosen Operngesang der Kastraten. Caravaggio begegnet uns als Filmregisseur. Borromini in Sant´ Ivo und Bernini mit seinen Plätzen Navona und San Pietro berühren emotional auf ganz unterschiedliche Weise. Musik der „Römischen Schule“, des italienischen versus französischen Stils, des großen opernhaften Oratoriums u. a. m. lässt uns in ihrer Verbindung zur angeschauten Kunst barocke Dramatik und Theatralik verstehen.

In der Nähe besteht Möglichkeit zu einem gemeinsamen Lunch

 

Der Barock wurde in der ersten Hälfte des 17. Jh. in Rom geboren. Unter drei großen Päpsten transformierten die Regisseure Bernini, Borromini u.a. das architektonische Stadtbild in grandiose barocke Theaterbühnen. Kirchen und Oratorien wurden zu ´teatri sacri´ und der universelle Machtanspruch des Papsttums im wahrsten Sinne in Szene gesetzt.

Ebenso von Italien ausgehend verbreiteten sich die epochalen Neuerungen des musikalischen Barock in ganz Europa: Hier entstanden die Oper, das Concerto, das Oratorium. Musiker aus ganz Europa pilgerten nach Süden um die „seconda prattica“, den dramatischen Stil zu erlernen.

 

Waldrudis

Waldrudis Hoffmann, Kunsthistorikerin, führt uns zu den Schauplätzen des barocken Rom. An Beispielen bühnenreifer Architektur, Skulptur und Malerei erleben und verstehen wir, wie Bernini, Borromini und Caravaggio in ihrem experimentellen Schaffen uns immer wieder auf neue Weise sinnlich und intellektuell einnehmen und begeistern.

BarbaraBarbara Pfeffer, Dozentin für Gesang an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wird uns anhand von Klang¬beispielen und Analysen zeigen, wie sich bildende Künste und Musik im Ausdruck ihrer gemeinsamen Ideen begegnen und verstärken.

 

Allgemeine Informationen
Gruppengröße: 8 Personen
Der Kurs findet nur bei ausreichender Teilnehmerzahl statt.

Gebühren
250 Euro pro Person; 100 Euro Anzahlung bei Anmeldung

Eigenständige Leistungen der Teilnehmer
Anreise; Hotel; Mittag- und Abendessen

Anmeldung und Kontakt

Waldrudis Hoffmann
Tel: 0039-3391419145
Mail: hoffmann@romschuledessehens.com
Web: www.romschuledessehens.com/kunst-musik/

Barbara Pfeffer
Tel: 0178-8488000
Mail: mail@barbarapfeffer.de

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